Kürbis zeichnen: Drei Varianten (Schritt für Schritt)

Wir wollen einen Kürbis zeichnen! Heute zeige ich dir, wie du dabei am besten vorgehst und auf Basis von einer einfachen Technik viele verschiedene Kürbisse zeichnen kannst. Dazu demonstriere ich dir alle Zeichenschritte an drei typischen Kürbissorten.

Ovale Grundformen nutzen

Den Anfang macht wie immer eine Grundform. Je nach Art des Kürbisses, nutzen wir dazu einen simplen Kreis oder ein Oval. Die Ausnahme sind Butternutkürbisse, für die du dir zwei Kreise einzeichnest.

Grundformen zeichnen

Tipp: Kürbisse haben selten eine perfekte, runde Form. Oftmals sind sie auf der Unterseite flacher oder haben natürliche Unebenheiten auf der Oberfläche.

Die Kürbisschale zeichnen

Als nächstes definierst du die Position des Strunks. Auch hier reicht erstmal ein kleiner Kreis.

Strunk positionieren

Ausgehend vom Strunk definierst du nun die einzelnen Teile der Kürbisschale. In der Regel reichen dazu ovale Linien. Zum Rand hin erscheinen die Flächen etwas schmaler – also setzt du die Linien etwas näher beieinander.

Verschiedene Schalen zeichnen
  • In diesem Schritt darfst du deine Grundform auch gern überzeichnen, sie dient nur zur groben Formgebung.
  • Überflüssige Linien deiner Grundformen kannst du in diesem Schritt bereits ausradieren.

Nun ist es Zeit, den Strunk zu komplettieren. Dieser kann gerade oder leicht geknickt sein. Ich zeichne dazu gern ein weiteres kleines Oval, welches ich dann mit dem bestehenden Strunk Anfang verbinde.

Strunk komplett zeichnen

So sehen unsere drei Beispiel Kürbisse schon richtig nach Kürbis aus.

Natürliche Details

Kürbisse sind ein Naturprodukt und besitzen dementsprechend keine glatte, gleichmäßige Oberfläche. Stattdessen gibt es Beulen, Flecken und Strukturen. Genau diese Details sorgen für eine natürlich und realistisch wirkende Zeichnung.

Verschiedene Kürbisse als Vorlage
© thirteen / depositphotos

Beim Zeichnen solcher Details lohnt es sich, einen genaueren Blick auf verschiedene Kürbisse zu werfen und sich bewusst zu machen, welche Details am markantesten sind. Diese Details übertragen wir dann auf unsere Zeichnungen.

Natürliche Details ergänzen
  • Der erste Kürbis erhält eine auffällige Textur in den verschiedenen Bereichen der Schale.
  • Beim zweiten Kürbis zeichnest du einige Punkte und Flecken.
  • Der Butternutkürbis ist oftmals sehr glatt – hier ergänzen wir lediglich einige zusätzliche Linien in Richtung der Schale.

Mit den neuen Details wirken unsere Kürbisse nicht nur natürlicher, sondern sie bekommen deutlich mehr Charakter.

Tonwerte ergänzen

Da wir in unserer Zeichnung auf Farben verzichten (anders als bei der Anleitung um einen Kürbis zu malen), ergänzen wir nun verschiedene Tonwerte.

Tonwerte definieren
  • Zum einen definierst du mit verschiedenen Schraffuren unterschiedliche Farbtöne. Vor allem die Details sollen sich etwas vom Rest des Kürbisses abheben.
  • Zum anderen nutzt du die Schraffur bereits, um deinen Kürbis zu schattieren. Überlege dir dazu, von wo das Licht auf dein Objekt fällt.

Für die Beispiele nutze ich lediglich einfache Parallelschraffuren. Wie du richtig schraffierst und welche anderen Möglichkeiten du hast, um einem Objekt wie dem Kürbis mehr Plastizität zu verleihen, erfährst du in meinem entsprechenden Artikel.

Zusätzliche Schatten

Abschließend folgen noch einige zusätzliche Schatten. Dazu gehört eine weitere Selbstbeschattung durch den Strunk und vor allem ein kräftiger Schlagschatten unter den Kürbissen (ansonsten sieht es aus, als würden unsere Kürbisse in der Luft schweben).

Selbstbeschattung und Schlagschatten

Und schon haben wir drei unterschiedliche Kürbisse fertig gezeichnet! Das schreit doch nach einem Topf Kürbissuppe, oder?

4 Gedanken zu „Kürbis zeichnen: Drei Varianten (Schritt für Schritt)“

  1. Hallo Timo 🙂
    So eine wunderschöne Anleitung, vielen lieben Dank dafür deine Inspiration und mach weiter so!
    Ganz liebe Grüße aus Brandenburg 😉

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